Nebenkosten Immobilienkauf Sachsen
Sachsen bietet wie Bayern mit 3,5 % den bundesweit niedrigsten Grunderwerbsteuersatz. Für Immobilienkäufer bedeutet dies bei einem Kaufpreis von 300.000 € eine Steuer von nur 10.500 € statt bis zu 19.500 € in Hochsteuer-Bundesländern.
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Nebenkosten in Sachsen im Vergleich
In Sachsen beträgt die Grunderwerbsteuer 3,5 % des Kaufpreises. Hinzu kommen Notar- und Grundbuchkosten von rund 1,5 % bis 2,5 % sowie eine optionale Maklerprovision. Nutze den Rechner oben, um deine individuellen Nebenkosten sofort zu ermitteln.
Förderprogramme in Sachsen
Neben den bundesweiten KfW-Programmen bietet Sachsen eigene Landesförderungen für Wohneigentum und Sanierung — wer beim Immobilienkauf in Dresden plant, sollte diese zusätzlich prüfen:
Familienwohnen (Förderdarlehen für Familien)
Träger: Sächsische Aufbaubank (SAB) · Zielgruppe: Familien mit mindestens einem Kind unter 18, Haushaltseinkommen max. 80.000 € + 10.000 € pro Kind
Förderhöhe: Förderdarlehen i. d. R. 80.000 €, Eigenanteil nur 10 %, Zinsreduktion bei Geburt weiterer Kinder
Offizielle Programmseite →SAB Sachsenkredit Klimafreundlicher Wohnen
Träger: Sächsische Aufbaubank (SAB) · Zielgruppe: Private Eigentümer für energetische Sanierung selbstgenutzten Wohnraums
Förderhöhe: Zinsverbilligtes Darlehen mit Zinsabschlag bis 0,8 % gegenüber Marktzins
Offizielle Programmseite →Wohneigentum im ländlichen Raum
Träger: Sächsische Aufbaubank (SAB) · Zielgruppe: Erwerber im ländlichen Raum Sachsens (definierte Gebietskulisse)
Förderhöhe: Zinsverbilligtes Darlehen für Erwerb und Sanierung ländlicher Bestandsimmobilien
Offizielle Programmseite →
Immobilienmarkt in Sachsen
Die durchschnittlichen Kaufpreise in Sachsen beeinflussen die absoluten Nebenkosten direkt — bei 3,5 % Grunderwerbsteuer kostet jeder zusätzliche Euro Kaufpreis ein paar Cent mehr an Erwerbsnebenkosten.
Quelle: immowelt Marktreport Sachsen 2025 / ImmoScout24 Atlas
Regionale Besonderheiten in Sachsen
- Sachsen hat seit dem 10.10.2025 die Familienwohnen-Förderung neu gestartet: ab 2026 stehen 55 Mio. € jährlich zur Verfügung, eine deutliche Aufstockung gegenüber 34 Mio. € in 2025.
- Sachsen ist eines der wenigen Bundesländer, das den Erwerb im ländlichen Raum separat fördert - mit eigener Förderrichtlinie für Bestandsimmobilien außerhalb der Großstädte.
- Sachsen verzeichnet mit +10,6 % die stärkste Preissteigerung aller ostdeutschen Bundesländer - besonders Leipzig und Dresden haben aufgeholt.
- Sachsen erhebt 3,5 % Grunderwerbsteuer und liegt damit gleichauf mit Bayern als günstigstes Bundesland.
- Bei Geburt weiterer Kinder nach Darlehensaufnahme sinkt der Zinssatz nachträglich - ein einzigartiges Modell in Deutschland.